Hürdenlauf
Der Hürdenlauf ist eine leichtathletische Disziplin, die von Männern und von Frauen zu absolvieren ist. Es handelt sich dabei um einen Zwangslauf, denn man ist gezwungen, die Hürden zu überlaufen. Dabei muss ein bestimmter Rhythmus beibehalten werden, denn im Gegensatz zu einer Strecke ohne Hindernisse kann unterscheidet beim Hürdenlauf zwischen Langstrecken und Kurzstrecken. Es müssen auf jeder Strecke 10 Hürden überwunden werden.
Die Höhe der Hürden ist für Männer und für Frauen in Abhängigkeit von der Strecke unterschiedlich. Wird von Männern eine kurze Strecke zurückgelegt, sind 110 m zurückzulegen. Die Hürden haben eine Höhe von 106,68 cm. Frauen legen beim kurzen Hürdenlauf nur eine Strecke von 100 m zurück, mit Hürden von einer Höhe von 83,82 cm. Der kurze Hürdenlauf ist bei Männern Teil des Zehnkampfes, bei Frauen Teil des Siebenkampfes. Beim langen Hürdenlauf legen Männer und Frauen eine Strecke von 400 m zurück. Männer müssen dabei eine Hürdenhöhe von 91,44 cm bewältigen, Frauen eine Hürdenhöhe von 76,20 cm. Der Lauf über 400 m wird bei Leichtathletik-Meisterschaften und bei den olympischen Sommerspielen ausgetragen. Erfolgt der Hürdenlauf in der Halle, so müssen nur 60 m gelaufen werden. Dabei sind nur 5 Hürden zu überlaufen. Absolvieren Schüler bis zu einer Altersklasse von 15 Jahren den Hürdenlauf im Rahmen von Wettkämpfen, so werden Strecken von 60 bis 80 m mit niedrigeren Hürden gelaufen.
Der Abstand der Hürden ist festgelegt, ebenso die Entfernung vom Start bis zur ersten Hürde. Der Start erfolgt vom Startblock. Es kommt auf die richtige Technik an, um die Strecke in kurzer Zeit zu laufen und die Hürden zu überlaufen. Eine fast aufrechte Körperhaltung ist ebenso wichtig wie ein möglichst gleichbleibender Rhythmus. Es ist nicht gestattet, Hürden umzustoßen, jedoch dürfen die Hürden umfallen. Teilnehmer, die an Hürden vorbeilaufen, werden disqualifiziert.